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15.01.2014 Pressemitteilung

Die FW-Vertreter der Schwarzachtalregion sehen die Uhr der echten Energiewende 5 vor 12.

BURGTHANN – Beim turnusgemäß stattfindenden FW-Ortsverbandstreffen der Schwarzachtalregion wurde die vom Netzbetreiber vor wenigen Tagen in den Medien vorgestellte favorisierte Stromtrasse durch das Nürnberger Land thematisiert.

Mitten durch das Nürnberger Land führt die geplante Gleichstrompassage, die Energie von den Offshore-Windparks in der Nordsee in die Alpen bringen soll: von Hormersdorf, vorbei an Schnaittach, zwischen Speikern, Ottensoos und Reichenschwand hindurch, am Moritzberg vorbei bis nach Altdorf. Bei dieser Strecke handelt es sich um die favorisierte Trasse des privaten Netzbetreibers Amprion.

 „Der Landkreis Nürnberger Land zählt zu den Verdichtungsräumen Deutschlands. Eine Stromautobahn quer durch das Gebiet würde die Lebensqualität erheblich mindern und einen schweren Eingriff in die Natur bedeuten“, so die Winkelhaider FW-Bürgermeisterkandidatin Carola Blumenstock.

 „Es ist schon mehr als bezeichnend, wenn die Bevölkerung jetzt schon vom Netzbetreiber über die Medien von diesem Vorhaben informiert wird, anstatt von den dafür zuständigen Entscheidungsträgern“, ergänzt der FWG-Feucht Vorsitzende Heinz Fleischmann. 

„Die Bundespolitik irrlichtert seit Jahren in der Energiewende. Wir brauchen keine Stromautobahnen quer durch Deutschland und keine Lobbypolitik zugunsten der Energiemonopolisten, sondern eine echte Energiewende, die nur durch Dezentralisierung und gemeinsam mit der Bevölkerung erreicht werden kann“, fordert die FW/UNA-Vorsitzende von Altdorf Cordula Breitenfellner die Bundesregierung endlich zum Handeln auf entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen: „So wie das hier nun läuft, hat man den Eindruck, dass nicht die Bundesregierung hier das Heft in der Hand hat, sondern die Energiegiganten.“ 

Landrat Armin Kroder hatte sich erst kürzlich beim FW/UNA-Neujahrsempfang in Altdorf für die Dezentralisierung der Energieversorgung stark gemacht: Ziel sei der Zusammenschluss aller Kommunen und kommunalen Versorgungswerke im Landkreis, um eine nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung zusammen mit der Bevölkerung mittels regenerativen Energiequellen auf lokaler Ebene weiter voran zu bringen. „Die Gleichstrompassage ist dann unnötig, wenn wir die Energiewende vor Ort schaffen“, bekräftigt Landrat Armin Kroder und weiter: „Unser Ziel im Landkreis war und ist, so viel saubere, sichere und bezahlbare Energie im Konsens mit den Bürgerinnen und Bürgern zu produzieren, wie möglich. Das haben wir in unserem Integrierten Klimaschutzkonzept so festgehalten. Für regional erzeugte regenerative Energien braucht man keine riesigen Stromautobahnen, unser leistungsfähiges Netz reicht dann aus. Darüber hinaus sollten wichtige Infrastruktureinrichtungen in öffentlicher Hand sein  und – nicht der privaten Gewinnmaximierung dienen. Das gilt fürs Trinkwasser genauso wie für Stromautobahnen.“ 

Klaus Vitzthum, Vorsitzender der FW Burgthann, ergänzt: „In die dezentrale Energieversorgung sollte von Anfang die Land- und Forstwirtschaft miteingebunden werden. Allein schon unter dem Aspekt der Sicherung der Arbeitsplätze auf dem Land.“ Der JFW-Kreisvorsitzende Maximilian Uhl, ebenfalls aus Burgthann, schreibt den heutigen Verantwortlichen ins Stammbuch: „Wenn meine junge Generation in Verantwortung steht, ist das „Jetzt“ Schnee von gestern. Doch der Schnee von gestern, kann das Hochwasser von morgen sein, das wir dann ausbaden dürfen!“